Adametz war seiner Zeit weit voraus, indem er in den alten, mitunter über viele Jahrhunderte an lokale ökologische Bedingungen adaptierten Landrassen ein genetisches Potential erblickte, dessen Bedeutung von der modernen, rein ertragsorientierten Tierzucht zunehmend unterschätzt wurde.
Nur mit Mühe konnte 1976 die inzwischen für bedeutungslos erachtete Adametz-Sammlung vor der Vernichtung gerettet und ans Naturhistorische Museum übergeben werden, wo sie für die Archäologisch-Zoologische Sammlung wertvolles Vergleichsmaterial lieferte. Erst in jüngster Zeit, nachdem bereits viele der alten Rassen verschwunden sind, gelten Adametz' Grundgedanken wieder als höchst aktuell.