Abteilungsübergreifende Projekte


Internationale Projekte


  • TETTRIs  Transforming European Taxonomy through Training, Research and Innovations
Das internationale und von der europäischen Union finanzierte TETTRIs Projekt zielt darauf ab, die Rolle der taxonomischen Forschung bei der Bewältigung von Herausforderungen aufgrund der weltweiten Biodiversitätskrise umfassend zu stärken, indem taxonomische Kapazitäten und Synergien aufgebaut und forciert, sowie wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse an gesellschaftliche Akteure weitergegeben werden.

Um diese Ziele zu erreichen, haben sich europäische Forschungsinstitutionen, Sammlungen und Expert*innen, mit Beteiligung des NHM Wien, im taxonomischen Netzwerk CETAF zusammengeschlossen. Diese europaweite Gemeinschaft möchte erreichen, dass taxonomisches Wissen und Fachkenntnisse, welche für die Erforschung, den Schutz und das Management von biologischer Vielfalt in ganz Europa erforderlich sind, sowohl einfach und offen zugänglich gemacht werden, als auch langfristig erhalten bleiben und in Entscheidungsprozesse einfließen. TETTRIs trägt hierbei durch Ausbildung, Forschungstransfer und Innovation zur Stärkung der Taxonomie in Europa bei.

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  • Skills4EOSC - Skills for the European Open Science Commons: Creating a Training Ecosystem for Open and FAIR Science
Das EU-geförderte Projekt Skills4EOSC bringt die Expertise führender nationaler, regionaler, institutioneller und thematischer Open Science (OS) und Daten-Kompetenzzentren aus 18 europäischen Ländern zusammen. Ziel ist es, die derzeitige Ausbildungslandschaft zu einem gemeinsamen und vertrauenswürdigen paneuropäischen Ökosystem zu vereinheitlichen, um die Weiterbildung europäischer Forscher*innen und Datenexpert*innen in den Bereichen FAIR und Open Data, datenintensive Wissenschaft und wissenschaftliches Datenmanagement zu beschleunigen.

Kontakt: Skills4EOSC@nhm.at




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  • F.A.I.R. Information Cubes – FAIRiCUBE
Das Hauptziel des von der europäischen Union finanzierten FAIRiCUBE Projekts, besteht darin, Akteuren aus Disziplinen außerhalb der klassischen Erdbeobachtungen die Möglichkeit zu geben, auf gerasterte Umweltdaten und Algorithmen zuzugreifen und diese entsprechend der FAIR- & TRUST-Prinzipien zu nutzen, zu verarbeiten und zu teilen.
Es ist ein Hauptanliegen dieses Projekts, die Möglichkeiten des maschinellen Lernens zu Analyse von multidimensionalen Datenwürfeln für Verwaltungs- und Forschungsinstitutionen aus verschiedenen Bereichen nutzbar zu machen, die derzeit keinen einfachen Zugang zu diesen leistungsstarken Ressourcen und zu diesem Knowhow haben und diese daher noch nicht nutzen können.

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  • bITEM - Beyond the Item: Biographies and Itineraries of Cultural Heritage Objects in Museums and beyond
Das Projekt bITEM - kurz für "Beyond the Item - Biographies and Itineraries of Cultural Heritage Objects in Museums and beyond" - hat zum Ziel, bekannte Museumsobjekte in einer online frei zugänglichen state-of-the-art Webapplikation zu präsentieren. Die Objekte und ihre Biografien werden anschaulich beschrieben und neben Bildern und Texten auch 3D-Modellen als digitale Zwillinge, Zeitleisten und Story Maps zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus werden die Objekte mit wichtigen Akteur*innen in Netzwerkvisualisierungen präsentiert. So werden Objektbiografien nachvollziehbar und der Weg der Exponate ins Museum wird verständlich. Im Rahmen des Projekts werden die Daten nach den FAIR-Prinzipien digitalisiert. bITEM wird demnach "Objektbiographien" und "Akteur-Netzwerk-Theorie" kombinieren, um die Biographien der Objekte digital als Netzwerke innerhalb des CIDOC-CRM abzubilden, basierend auf dem technologischen Framework des OpenAtlas-Systems. Die Applikation basiert vollständig auf Open-Source-Software.
Die Forschung und Entwicklung des bITEM-Projekts wird am NHM Wien als auch am Vienna Institute for Archaeological Science an der Universität Wien, sowie vormals am LBI ArchPro, durchgeführt. Dieses Projekt wird durch das go!digital 3.0 Programm der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gefördert (GD3.0_2021-17).

Kontakt: viola.winkler@nhm.at
 



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  • DiSSCo
Das NHM ist als eine von derzeit über 120 Institutionen aus 21 europäischen Ländern an der Entwicklung des Distributed System of Scientific Collections (DiSSCo) beteiligt.
Mit DiSSCo soll eine Europäische Forschungsinfrastruktur für sammlungsbasierte Daten unter dem Dach des European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI) entstehen.
DiSSCo soll eine bisher unerreichte Öffnung, Verbindung, Nutzung und Anwendung von naturwissenschaftlichen Sammlungen im europäischen Raum schaffen und die Möglichkeiten, naturwissenschaftliche Sammlungen für tagesaktuelle Forschung verfügbar zu machen, grundlegend verbessern. Derzeit ist das Vorhaben mit dem aus Mitteln der Europäischen Kommission geförderten DiSSCo Prepare in der Vorbereitungsphase, die 2022 in die Construction Phase übergehen wird.

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  • OSCA – Open Scientific Collections Austria
In diesem Rahmen hat sich das NHM auch federführend an der Bildung des österreichischen Konsortiums OSCA  Open Scientific Collections Austria beteiligt. Dieser Zusammenschluss wesentlicher österreichischer Institutionen mit naturwissenschaftlichen Sammlungen soll die Digitalisierung der österreichischen natur- und geowissenschaftlichen Sammlungen vorantreiben, auf einem gemeinsamen Portal verfügbar machen und so auch den österreichischen Beitrag zu DiSSCo ermöglichen.

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  • SYNTHESYS +
Das mit Mitteln der Europäischen Kommission finanzierte  SYNTHESYS+ legt die Fundamente für den Aufbau einer integrierte Europäische Forschungsinfrastruktur naturwissenschaftlicher Sammlungen.
Es besteht aus den Teilbereichen Network, Virtual Access, Research und Transnational Access. Letzterer ermöglicht internationalen Wissenschaftler*innen (Schwerpunkt EU) einen finanzierten Zugang zu den wissenschaftlichen Sammlungen der beteiligten Museen.

Kontakt:
 





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  • COST MOBILISE - Mobilising Data, Policies and Experts in Scientific Collections
MOBILISE ist ein europäisch finanziertes COST-Netzwerk und ein Beitrag zum Aufbau von DiSSCo. Ziel ist die Förderung eines kooperativen Netzwerks in Europa zur Unterstützung exzellenter Forschungsaktivitäten und zur Erleichterung des Wissens- und Technologietransfers naturwissenschaftlicher Sammlungen.






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Österreichische Projekte


  • ABOL – The Austrian Barcode of Life
ABOL ist ein österreichisches Netzwerk von Institutionen und Expert*innen für Biodiversitätsforschung.
Langfristiges Ziel von ABOL ist die Erstellung von DNA-Barcode-Sequenzen aller Tier-, Pflanzen- und Pilzarten Österreichs, unter Berücksichtigung der geografischen Variation. Die DNA-Barcodes sollen für diverse Anwendungen in einer Online-Datenbank frei zur Verfügung gestellt werden. Die Projektleitung und Koordination von ABOL sind am NHM angesiedelt.
 
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  • Neuaufstellung Kulturpool
Die Neuaufstellung des „Kulturpools“ ist die komplette inhaltliche und technische Neukonzeption und Entwicklung eines zentralen Such- und Serviceportals für das digital verfügbare Kulturerbe Österreichs. Ziel ist es, Digitalisate aus Museen, Bibliotheken und Archiven zentral auffindbar und für die Öffentlichkeit frei zugängig zu machen. Zudem unterstützt das Projekt Institutionen bei der Digitalisierung. Es vernetzt österreichische Institutionen und spricht unterschiedliche Zielgruppen an. Das Projekt wird im Auftrag des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport durchgeführt.
 
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NHM-Übergreifende Projekte


  • Kolonialer Erwerbskontext im Naturhistorischen Museum Wien (KolText)

Kamen Sammlungen unter kolonialen Umständen an das NHM Wien? Welche Definitionen und Forschungsstrategien sind notwendig, um diese Frage zu beantworten?

Zum Projekt >>>


: Inventarbuch (Foto: © W. Reichmann)
Inventarbuch (Foto: © W. Reichmann)
  • Forschungsprojekt „Modellierung von Museumsschädlingen - Insekten und Pilze - und Klimawandel“
Schädlinge, wie Kleidermotten (Tineola bisselliella), Brotkäfer (Stegobium paniceum) oder Pelzkäfer (Attagenus unicolor), sind nicht nur in Wohnungen ein Problem, sie können auch Museumobjekte befallen und schädigen. Auch Schimmel und andere Mikroorganismen können unsere Sammlungen zerstören und müssen, wie die Insekten, im Zuge eines regelmäßigen Monitorings überwacht werden.
Seit 1. Juli 2021 läuft am NHM das von der Akademie der Wissenschaften geförderte Forschungsprojekt (4 Jahre). Das Projekt wurde im Call „Heritage Science“ gefördert.

Zum Projekt >>>







: Schaden von Brotkäfern an einem historischen Buch
Schaden von Brotkäfern an einem historischen Buch
  
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