Einladung zur Pressekonferenz zur neuen Sonderausstellung "GENchangers. Entschlüsselte Geheimnisse aus frühmittelalterlichen Gräberfeldern"
02. Oktober 2026
Dienstag, 13. Oktober 2026
Obere Kuppelhalle des NHM Wien, Ebene 2Einlass: ab 10.00 Uhr, Beginn: 10.30 Uhr
Generationen: Großeltern, Eltern, Kinder. Kennen wir. Was aber, wenn wir die Verwandtschaftsverhältnisse von Menschen erfahren, die vor über 1.200 Jahren gelebt haben? Dann sehen wir zwischenmenschliche Verbindungen, die in einer Zeit großer Umbrüche und Veränderungen Stabilität gaben. Damit können wir eine neue Geschichte der sogenannten Völkerwanderung erzählen.
Die Sonderausstellung ist von 13. Oktober 2026 bis 26. Juli 2027 im Saal 21 auf Ebene 2 des NHM Wien zu sehen.
Dr. Doris Pany-Kucera, wissenschaftliche Mitarbeiterin im ERC SyG Projekt HistoGenes, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Co-Kuratorin in der Anthropologischen Abteilung, NHM Wien
Mag. Ingrid Hartl, Projekt-Koordinatorin ERC SyG Projekt HistoGenes, Institut für Mittelalterforschung der Österreichische Akademie der WissenschaftenWas bisher unmöglich war, wird durch die Aufnahme der Genetik in die vielfältige Erforschung des frühen Mittelalters möglich, bisher Unsichtbares wird sichtbar: das Leben der breiten Bevölkerung.
Ausgehend von zwei frühmittelalterlichen Gräberfeldern der nahe bei Wien gelegenen Orte Leobersdorf und Mödling entfaltet sich in der Sonderausstellung ein Einblick in die Lebenswelten der einfachen Menschen: Wie sie sich ansiedelten und ihre Gemeinschaft und Kultur lebten. Wer mit wem verwandt war, gemeinsam Kinder hatte, nebeneinander begraben wurde. Zugleich erfahren wir mehr über ihre Ernährung, Kindheit, Gesundheit und Mobilität. Von hier weitet sich unser Blick auf Zusammenhänge und Unterschiede zu anderen Gemeinschaften in Mitteleuropa, die migriert, „gewandert“ sind, aber auch über lange Perioden sesshaft waren.
Mit dem Ausstellungstitel wird klar: GENchangers bezieht sich auf die Begriffe Gen, Genetik, Genom, Generation. Diese Faktoren wirken als wahre Gamechanger zusammen. Wie? Das veranschaulichen die Ergebnisse aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt HistoGenes, koordiniert an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Durch die fächerübergreifende Zusammenarbeit vier wissenschaftlicher Disziplinen konnten dabei erstmals 7.700 Bestattungen aus der Zeit zwischen 400 und 900 n. Chr. mit den modernsten genomischen, anthropologischen, archäologischen und historischen Methoden analysiert werden.
Die Ergebnisse aus dem größten frühmittelalterlichen archäogenetischen Forschungsprojekt weltweit werden in dieser Schau im NHM Wien präsentiert.
Mit der Bitte um Anmeldung zur Pressekonferenz unter: presse@nhm.at
Pressebilder finden Sie hier.
Rückfragehinweis
Mag. Irina Kubadinow
Leiterin Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel.: +43 1 521 77-410
irina.kubadinow@nhm.at
Mag. Klara Vakaj
Pressereferentin
Tel.: +43 1 521 77-626
klara.vakaj@nhm.at
Die Sonderausstellung ist von 13. Oktober 2026 bis 26. Juli 2027 im Saal 21 auf Ebene 2 des NHM Wien zu sehen.
Begrüßung & Einleitung
Dr. Katrin Vohland, Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin, NHM WienÜber das Forschungsprojekt HistoGenes
em. Univ.-Prof. Dr. Walter Pohl, korrespondierender Projektleiter ERC SyG Projekt HistoGenes, Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, em. Professor für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften, Universität WienÜber die Ausstellung sprechen die Kuratorinnen
Dr. Margit Berner, Gruppenleiterin Anthropologie ERC SyG Projekt HistoGenes Projekt, Interimistische Leiterin der Anthropologischen Abteilung, NHM WienDr. Doris Pany-Kucera, wissenschaftliche Mitarbeiterin im ERC SyG Projekt HistoGenes, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Co-Kuratorin in der Anthropologischen Abteilung, NHM Wien
Mag. Ingrid Hartl, Projekt-Koordinatorin ERC SyG Projekt HistoGenes, Institut für Mittelalterforschung der Österreichische Akademie der WissenschaftenWas bisher unmöglich war, wird durch die Aufnahme der Genetik in die vielfältige Erforschung des frühen Mittelalters möglich, bisher Unsichtbares wird sichtbar: das Leben der breiten Bevölkerung.
Über das Begleitprogramm der Wissenschaftskommunikation
Barbara Hirsch, Abteilung für Wissenschaftskommunikation, NHM WienAusgehend von zwei frühmittelalterlichen Gräberfeldern der nahe bei Wien gelegenen Orte Leobersdorf und Mödling entfaltet sich in der Sonderausstellung ein Einblick in die Lebenswelten der einfachen Menschen: Wie sie sich ansiedelten und ihre Gemeinschaft und Kultur lebten. Wer mit wem verwandt war, gemeinsam Kinder hatte, nebeneinander begraben wurde. Zugleich erfahren wir mehr über ihre Ernährung, Kindheit, Gesundheit und Mobilität. Von hier weitet sich unser Blick auf Zusammenhänge und Unterschiede zu anderen Gemeinschaften in Mitteleuropa, die migriert, „gewandert“ sind, aber auch über lange Perioden sesshaft waren.
Mit dem Ausstellungstitel wird klar: GENchangers bezieht sich auf die Begriffe Gen, Genetik, Genom, Generation. Diese Faktoren wirken als wahre Gamechanger zusammen. Wie? Das veranschaulichen die Ergebnisse aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt HistoGenes, koordiniert an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Durch die fächerübergreifende Zusammenarbeit vier wissenschaftlicher Disziplinen konnten dabei erstmals 7.700 Bestattungen aus der Zeit zwischen 400 und 900 n. Chr. mit den modernsten genomischen, anthropologischen, archäologischen und historischen Methoden analysiert werden.
Die Ergebnisse aus dem größten frühmittelalterlichen archäogenetischen Forschungsprojekt weltweit werden in dieser Schau im NHM Wien präsentiert.
Mit der Bitte um Anmeldung zur Pressekonferenz unter: presse@nhm.at
Pressebilder finden Sie hier.
Rückfragehinweis
Mag. Irina Kubadinow
Leiterin Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Tel.: +43 1 521 77-410
irina.kubadinow@nhm.at
Mag. Klara Vakaj
Pressereferentin
Tel.: +43 1 521 77-626
klara.vakaj@nhm.at
Wirbelknochen eines 7- bis 8-jährigen Mädchens aus Mödling an der Goldenen Stiege, Grab 21, 6 bis 8. Jhdt.