Presserundgang zum neuen dauerhaften Themenraum im Narrenturm "Kunst der Moulage. Verewigte Krankheitsbilder"
30. September 2025
Am 07. Oktober 2025
Ort: Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm, Spitalgasse 2, Uni-Campus Hof 6, 1090 Wien
Beginn: 10.30 Uhr
Ort: Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm, Spitalgasse 2, Uni-Campus Hof 6, 1090 Wien
Beginn: 10.30 Uhr
Anlässlich der Präsentation des neuen Themenraums "Kunst der Moulage. Verewigte Kranhkeitsbilder" lädt das NHM Wien zu einem
Presserundgang in den Narrenturm.
Moulagen sind realistisch wirkende Nachbildungen von Verletzungen, Hautkrankheiten oder anderen medizinischen Befunden – meist aus Materialien wie Wachs, Silikon oder Kunststoff gefertigt. Wachsabgüsse von Krankheitsbildern fanden vor allem Ende des 19. und frühen 20. Jahrhunderts im medizinischen Unterricht Verwendung, um Studierenden reale Krankheitsbilder zu zeigen, ohne die Patient*innen zu benötigen.
1892 begann Carl Henning (1866–1943) im Auftrag der Medizinischen Fakultät der Universität Wien mit der Herstellung von Moulagen für den medizinischen Unterricht. Mit seinen täuschend echten Darstellungen von medizinischen Zuständen galt Henning als einer der technisch besten Wachsbildner seiner Zeit. Er trug wesentlich dazu bei, dass Moulagen nicht nur als Lehrmittel, sondern auch als kunsthandwerkliche Meisterstücke betrachtet wurden. Durch den großen Erfolg und die weitreichende Nutzung seiner Moulagen wurde ein eigenes Institut zur Erzeugung und Reproduktion an der Universität gegründet. Nach dem plötzlichen Tod Carl Hennings übernahm sein Sohn Theodor (1897–1946) die Herstellung.
Aufbauend auf der Sonderausstellung zu Moulagen im Jahr 2024 können nun größere Teile der Sammlung dauerhaft in einem eigenen Themenraum präsentiert werden. Die Moulagen haben nicht nur einen medizinhistorischen Wert, sondern präsentieren reale Krankheiten – sofern sie aus verschiedenen Gründen nicht behandelt werden können.
Allgemeiner Rückfragehinweis:
Mag. Irina Kubadinow
Leitung Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin, NHM Wien
https://www.nhm.at/irina_kubadinow
Tel.: +43 (1) 521 77-410
irina.kubadinow@nhm.at
Moulagen sind realistisch wirkende Nachbildungen von Verletzungen, Hautkrankheiten oder anderen medizinischen Befunden – meist aus Materialien wie Wachs, Silikon oder Kunststoff gefertigt. Wachsabgüsse von Krankheitsbildern fanden vor allem Ende des 19. und frühen 20. Jahrhunderts im medizinischen Unterricht Verwendung, um Studierenden reale Krankheitsbilder zu zeigen, ohne die Patient*innen zu benötigen.
1892 begann Carl Henning (1866–1943) im Auftrag der Medizinischen Fakultät der Universität Wien mit der Herstellung von Moulagen für den medizinischen Unterricht. Mit seinen täuschend echten Darstellungen von medizinischen Zuständen galt Henning als einer der technisch besten Wachsbildner seiner Zeit. Er trug wesentlich dazu bei, dass Moulagen nicht nur als Lehrmittel, sondern auch als kunsthandwerkliche Meisterstücke betrachtet wurden. Durch den großen Erfolg und die weitreichende Nutzung seiner Moulagen wurde ein eigenes Institut zur Erzeugung und Reproduktion an der Universität gegründet. Nach dem plötzlichen Tod Carl Hennings übernahm sein Sohn Theodor (1897–1946) die Herstellung.
Aufbauend auf der Sonderausstellung zu Moulagen im Jahr 2024 können nun größere Teile der Sammlung dauerhaft in einem eigenen Themenraum präsentiert werden. Die Moulagen haben nicht nur einen medizinhistorischen Wert, sondern präsentieren reale Krankheiten – sofern sie aus verschiedenen Gründen nicht behandelt werden können.
Allgemeiner Rückfragehinweis:
Mag. Irina Kubadinow
Leitung Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin, NHM Wien
https://www.nhm.at/irina_kubadinow
Tel.: +43 (1) 521 77-410
irina.kubadinow@nhm.at
Rötungen und Entzündungen der Haut Erythema multiforme exsudativum MN.:
17.949/Moulage, 1908
© NHM Wien,
Reiner Riedler
Rötungen und Entzündungen der Haut Erythema bullosum exsudativum MN.:
18.264/Moulage, 1913
© NHM Wien,
Reiner Riedler
Knie mit Lepra Tuberkuloide (paucibazilliäre) Lepra MN.: 15.159/Moulage,
1897, Lepra tuberosa
© NHM Wien,
Reiner Riedler