United by Crisis?
Neue Forschungen im linearbandkeramischen Siedlungscluster von Asparn/Schletz, NÖ
Julia Längauer, Jakob Maurer (Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften, Universität für Weiterbildung Krems)
Johanna Irrgeher (Montanuniversität Leoben)
Von 2022–2026 erforschte das GFF-NÖ geförderte Projekt „United by Crisis?“ das Umfeld der frühneolithischen Fundstelle von Asparn/Schletz im Weinviertel. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit Citizen Scientists Feldbegehungen durchgeführt, deren Ergebnisse nun ein viel dichteres Bild der Siedlungskammer von 5.400 bis 5.000 v. Chr. zeigen. Die Aufarbeitung von Altfunden aus der Region ergänzte Lücken im Gefüge der Siedlungen. Strontiumisotopen-Analysen wurden am Zahnschmelz menschlicher Skelette vorgenommen, um Herkunft und Mobilität zu untersuchen; mit Schüler-Citizen Scientists wurde dafür ein lokales Referenzsignal basierend auf rezenten Bodenproben erhoben und mit den Messergebnissen abgeglichen.
Der Vortrag soll einen breiten Überblick über die Entwicklung, Ausbreitung und Dynamik der Linearbandkeramik im oberen Zayatal geben und zeigen, wie erfolgreich die Zusammenarbeit mit Bürger:innen für die Forschung sein kann.
Gemeinsame Veranstaltung: Freunde des Naturhistorischen Museums, Anthropologische Gesellschaft in Wien und Naturhistorisches Museum Wien
Vortrag
Wissenschaftler*innen des Museums und Gastvortragende präsentieren im Vortragssaal neueste Forschungsergebnisse und aktuelle Themen.
Findet im Vortragssaal statt.
Buchen Sie Ihren Platz mit einem kostenfreien Ticket. Zusätzlich zum Webshopkontingent stehen für Kurzentschlossene auch Tickets an der Kassa zur Verfügung.
Dank großzügiger Unterstützung ist für das gesamte Jahr 2026 für den Besuch des Vortrags auch der Eintritt ins Museum ab 18:00 Uhr frei.