Cockaigne. Schlaraffenland der Zukunft?
ab 10. Februar 2026
Sonderausstellung im Saal 21 im 2. Stock
Mit Cockaigne, einem alten Begriff für Schlaraffenland, stellt
der Fotokünstler Gregor Sailer einen lang gehegten Traum des Menschen an den Beginn seiner Ausstellung: Nahrung
ist im Überfluss vorhanden. Den ersten Schritt in Richtung Überfluss und zugleich die größte Umstellung der menschlichen Ernährung
in der Vergangenheit brachte die Erfindung des Ackerbaus mit sich. In dieser Ausstellung geht es dagegen um die zukünftigen
Veränderungen der Nahrungsmittelproduktion. Zwei Systeme werden vorgestellt: zum einen hochdiverse Agrosysteme, die viel menschliche
Arbeitskraft benötigen; zum anderen die KI-gesteuerte automatisierte Landwirtschaft mit standardisierten Organismen und Prozessen
und dem Versprechen, ohne fossile Energie auszukommen.
Wie wollen wir die Nahrungsmittelproduktion der Zukunft gestalten? Landwirtschaft ist schließlich nie Wildnis, sie ist immer die Gestaltung von Natur und Prozessen sowie die Veränderung von Ökosystemen nach menschlichen Bedürfnissen.
Gregor Sailer
Gregor Sailer (geb. 1980) ist ein österreichischer Fotograf, der an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Architektur arbeitet. In seinen Projekten erforscht er, wie architektonische Strukturen und Gebäude wirtschaftliche, politische und soziale Ideen repräsentieren können. Oft entstehen seine Fotografien an abgelegenen oder schwer zugänglichen Orten.
Von 2002 bis 2007 studierte er Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Dortmund mit Schwerpunkt Fotografie und experimentellem Film. Sailers Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in nationalen sowie internationalen Solo- und Gruppenausstellungen gezeigt. Gregor Sailer lebt und arbeitet in Tirol.
Wie wollen wir die Nahrungsmittelproduktion der Zukunft gestalten? Landwirtschaft ist schließlich nie Wildnis, sie ist immer die Gestaltung von Natur und Prozessen sowie die Veränderung von Ökosystemen nach menschlichen Bedürfnissen.
Gregor Sailer
Gregor Sailer (geb. 1980) ist ein österreichischer Fotograf, der an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Architektur arbeitet. In seinen Projekten erforscht er, wie architektonische Strukturen und Gebäude wirtschaftliche, politische und soziale Ideen repräsentieren können. Oft entstehen seine Fotografien an abgelegenen oder schwer zugänglichen Orten.
Von 2002 bis 2007 studierte er Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Dortmund mit Schwerpunkt Fotografie und experimentellem Film. Sailers Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in nationalen sowie internationalen Solo- und Gruppenausstellungen gezeigt. Gregor Sailer lebt und arbeitet in Tirol.
© Gregor Sailer