Vorsicht Hochspannung.
Der elektrische Unfall – eine Klasse für sich
ab 23. Juni 2026
Sonderausstellung im Narrenturm
Strom birgt trotz moderner Schutzmaßnahmen immer noch Risiken.
Der erste bekannte tödliche Stromunfall auf österreichischem Gebiet ereignete sich im Jahr 1882. Es handelte sich dabei um
einen Ingenieur, der verstarb, nachdem damals niemand an eine Möglichkeit der Reanimation glaubte.
Im Jahr 1906 präsentierte der junge Internist Stefan Jellinek (1871–1969) im Rahmen der Hygieneausstellung im Wiener Prater zum ersten Mal eine kleine Auswahl von Präparaten und Geräten, welche Auswirkungen durch Blitzschlag und elektrischen Strom auf Mensch und Tier zeigen. Aus dieser Sammlung ging das spätere Elektropathologische Museum hervor, welches am 29. Oktober 1936 im Allgemeinen Krankenhaus glanzvoll eröffnet wurde.
Die Einleitung des elektrischen Stroms in die Städte gilt als Zeitenwende. Heute weiß man allerdings, dass jede technische Errungenschaft und jeder Fortschritt auch unerwünschte Wirkungen mit sich bringen. Elektrischer Strom ist nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Die Zahl der elektrischen Geräte für den privaten Gebrauch steigt. Damit einher gehen oftmals auch die sinkende Qualität und das fehlende Wissen um die Gefahren. Brennende Lithium-Ionen-Akkus sowie auf Zugwaggons verunglückte Personen sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Gleichzeitig gibt es bis heute Regionen auf der Welt, in der die Menschen gar keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Elektrizität haben.
Ärzt*innen und Techniker*innen arbeiteten seit den ersten Strom- und Blitzunfällen gemeinsam an sicherheitstechnischen Einrichtungen und Aufklärung der Allgemeinheit. Wien hat hier weltweit gesehen gleich zwei große Forscher aufzuweisen. Es ist dies neben Stefan Jellinek noch Gottfried Biegelmeier (1924–2007), der durch seine Grundlagenforschung maßgeblich an der Entwicklung des Fehlerstromschutzschalters (FI-Schalter) beteiligt war.
Der Zweck der elektropathologischen Sammlung ist die Aufklärung über die Gefahren der Elektrizität sowie die Vorstellung geeigneter Schutzvorrichtungen. Sowohl im Falle der Arbeitsunfälle als auch der Freizeitunfälle ist die Gefahrenquelle elektrischer Strom nicht zu vernachlässigen. Durch die unterschiedlichen gefährdeten Personengruppen ist deren Erreichbarkeit für Präventionsarbeit schwierig.
Egal ob 1906 oder 2026, der Umgang mit elektrischem Strom birgt nach wie vor oft unterschätzte Gefahren.
Im Jahr 1906 präsentierte der junge Internist Stefan Jellinek (1871–1969) im Rahmen der Hygieneausstellung im Wiener Prater zum ersten Mal eine kleine Auswahl von Präparaten und Geräten, welche Auswirkungen durch Blitzschlag und elektrischen Strom auf Mensch und Tier zeigen. Aus dieser Sammlung ging das spätere Elektropathologische Museum hervor, welches am 29. Oktober 1936 im Allgemeinen Krankenhaus glanzvoll eröffnet wurde.
Die Einleitung des elektrischen Stroms in die Städte gilt als Zeitenwende. Heute weiß man allerdings, dass jede technische Errungenschaft und jeder Fortschritt auch unerwünschte Wirkungen mit sich bringen. Elektrischer Strom ist nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Die Zahl der elektrischen Geräte für den privaten Gebrauch steigt. Damit einher gehen oftmals auch die sinkende Qualität und das fehlende Wissen um die Gefahren. Brennende Lithium-Ionen-Akkus sowie auf Zugwaggons verunglückte Personen sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Gleichzeitig gibt es bis heute Regionen auf der Welt, in der die Menschen gar keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Elektrizität haben.
Ärzt*innen und Techniker*innen arbeiteten seit den ersten Strom- und Blitzunfällen gemeinsam an sicherheitstechnischen Einrichtungen und Aufklärung der Allgemeinheit. Wien hat hier weltweit gesehen gleich zwei große Forscher aufzuweisen. Es ist dies neben Stefan Jellinek noch Gottfried Biegelmeier (1924–2007), der durch seine Grundlagenforschung maßgeblich an der Entwicklung des Fehlerstromschutzschalters (FI-Schalter) beteiligt war.
Der Zweck der elektropathologischen Sammlung ist die Aufklärung über die Gefahren der Elektrizität sowie die Vorstellung geeigneter Schutzvorrichtungen. Sowohl im Falle der Arbeitsunfälle als auch der Freizeitunfälle ist die Gefahrenquelle elektrischer Strom nicht zu vernachlässigen. Durch die unterschiedlichen gefährdeten Personengruppen ist deren Erreichbarkeit für Präventionsarbeit schwierig.
Egal ob 1906 oder 2026, der Umgang mit elektrischem Strom birgt nach wie vor oft unterschätzte Gefahren.
© NHM Wien, Chloe Potter